Privates Institut für Chirurgie München

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Dr. Netzer erklärt die Funktionsweise der Venen

Gefäßchirurgen
in München auf jameda

Laser, Radiofrequenzwellen Methode, Radiowellen Therapie

venenfrei Radiofrequenzkatheter wird eingefuehrt

Ein Katheter mit einer elektrifizierbaren Spitze wird in das zu behandelnde Gefäß eingeführt und die Spitze dann unter Wechselstrom gesetzt: dadurch wird die angrenzende Venenwand auf präzise 120 °C erhitzt und schrittweise auf die gesamte erkrankte Strecke zerstört. Die so destruierte Vene wird dann von Körperzellen abgebaut (resorbiert).

Die Behandlung ist besonders schonend und sicher und eignet sich für gerade und langstreckige Venen.

Stark gewundene Venen können wegen der relativ starren Spitze nicht passiert werden, sehr oberflächlich gelegene Venen sind ebenfalls ungeeignet weil der Abbau der behandelten Venen sehr langsam geschieht und diese Venen sonst monatelang noch sicht- und tastbar wären.

Nachdem an unserem Institut seit 1992 ganz spezialisiert die moderne Venenchirurgie betrieben wird, haben wir stets einen kompletten Überblick über alle gängigen Verfahren und sind selbst an der wissenschaftlichen Untersuchung derselben beteiligt. Der Leiter des Instituts, Dr. Florian Netzer, bildet seit vielen Jahren selbst Ärzte in den modernen OP-Methoden aus und hält jedes Jahr Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zu diesen Themen vor Fachpublikum.

Aufgrund dieser profunden Kenntnisse aller Vor- und Nachteile der derzeit verfügbaren Methoden, führen wir an unserem Institut heute vorwiegend Operationen im Radiowellenverfahren aus, kombinieren dieses Verfahren dabei nötigenfalls so mit anderen Verfahren, dass eine solchermaßen auf den Individualfall maßgeschneiderte Therapie entsteht, die in dieser Art der Kombinationen europaweit nur an unserem Institut in ein und derselben Behandlung angeboten wird.

Konventionelle Verfahren

Es hat sich gezeigt, dass das Radiowellenkatheterverfahren – wenn man es mit sehr großer Erfahrung wirklich exakt ausführt - mit großem Abstand vor dem konventionellen Stripping, dem CHIVA-Verfahren und dem Laserkatheter, das schonendste Verfahren ist, denn:

  •  beim konventionellen Stripping kommt es zu ausgiebigen Gewebszerreissungen und Einblutungen: die Ausfallzeit nach der Operation ist wochenlang und es müssen dicke Kompressionsstrümpfe bis zu 12 Wochen lang getragen werden. Entsprechend lange kann weder Sport getrieben werden, noch sind die Patienten meist in der Lage länger als anfangs nur einige Minuten zu stehen, danach müssen die Beine wegen der Schwellneigung und dem Druckgefühl wieder hochgelagert werden. Das gibt sich natürlich nach und nach, dennoch ist die Beeinträchtigung erheblich. Außerdem ist das Verfahren naturgemäß mit Narbenbildung verbunden.
  • bei der CHIVA -Methode werden sehr viele, oft große Schnitte benötigt und müssen ebenfalls sehr lange die Kompressionsstrümpfe getragen werden, außerdem ist die Rate an Widerholungsoperationen nach diesem Verfahren extrem hoch: wir behandeln an unserem Institut Jahr für Jahr viele Patienten, die sich einmal einer CHIVA-Operation unterzogen hatten und dann sehr schnell wieder neue Krampfadern entwickelten. Zwar ist der Grundgedanke der Erhaltung oberflächlicher Venenstämme theoretisch sehr gut, leider zeigt die Praxis, dass es eben vielfach sehr schnell zu neuen Varizen kommt und die Patienten darüber hinaus für das CHIVA-Verfahren zuvor mehrfach operiert werden mussten und oft sehr zahlreiche Narben davontragen, die kosmetisch stören. Ebenfalls ist mit einem längeren Arbeitsausfall und einer Sportpause nach CHIVA zu rechnen.
  • beim Laserkatheter werden zwar, wie beim Radiowellenverfahren, praktisch keinerlei Narben hinterlassen, jedoch arbeitet die Methode mit Temperaturen von bis zu 1200 ° C an der Katheterspitze: das ist schädlich für das Umgebungsgewebe und führt sehr häufig zu Entzündungen nach der Operation. Durch die große Hitze beim Laserverfahren kommt es zur explosionsartigen Verdampfung des Blutes an der Katheterspitze und dadurch zu Zerreissungen der behandelten Vene. So kann Blut in das umgebende Gewebe austreten und es bilden sich oft sehr ausgedehnte Blutergüsse, wie man sie sonst nur von grobem Stripping kennt. Ein weiteres Problem ist die nicht standardisierbare und nicht objektiv steuerbare Abgabe von Laserenergie pro Flächeneinheit des zu behandelnden Gefäßes: der Operateur kann nur „nach Gefühl“ behandeln und so werden manche Gefäßabschnitte zu stark erhitzt und manche zu wenig.

 

Erfahrung & Routine

Allerdings erfordert die exakte Ausführung des Verfahrens sehr viel Erfahrung und ein hohes Maß an Routine: gerade die exakte Platzierung der Katheterspitze an der Mündungsstelle zwischen oberflächlichem und tiefem Venensystem ist extrem wichtig und dabei nicht einfach – eine zu tiefe Platzierung kann die lebensnotwendige tiefe Vene schädigen, eine zu oberflächliche Platzierung, nicht nahe genug an der Einmündung hingegen, hinterlässt einen zu langen Stumpf der oberflächlichen Vene und kann sehr schnell zu neuen Krampfadern („Rezidiv“) führen. Nur ein wirklich erfahrener Chirurg wird hier stets die richtige Position des Katheters finden: wir führen bei uns bis zu 10 dieser Behandlungen pro OP-Tag durch und haben entsprechend ausreichend Erfahrung.

Weil moderne Verfahren (im Gegensatz zu althergebrachten Methoden) sich wissenschaftlich erst einmal beweisen lassen müssen, gibt es zum Radiowellenverfahren viele, wissenschaftlich sehr genaue Studien zur Wirksamkeit, den möglichen Nebenwirkungen und den Langzeitergebnissen.
Dabei hat sich das Verfahren so bewährt, dass es sogar in den (für Chirurgen bindenden) „Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie“ die höchste Anerkennung für wissenschaftliche Überprüfbarkeit und Empfehlbarkeit bekam, den „Evidenzgrad A“. Zum Vergleich: das – bereits 1907 erfundene – bisherige Stripping, hat nur den Evidenzgrad „B“ erhalten.

Aus diesen Gründen wenden wir das Radiowellenverfahren seit Jahren täglich an und haben damit allerbeste Erfahrungen gesammelt. Selbstverständlich werden an unserem Institut aber alle wissenschaftlich wirklich geprüften und für gut befundenen Methoden angewendet (aus genau diesem Grunde das CHIVA-Verfahren nicht mehr), aber es hat sich gezeigt, dass wir unseren Patienten speziell mit dem Radiowellenverfahren am besten dienen können: kürzeste Erholungszeit nach der Behandlung (die meisten Patienten arbeiten bereits am Tag nach der OP wieder), narbenfreie Beine, Kompressionsstrümpfe nur für einen bis drei Tage.

Unsere Patienten sind praktisch ausnahmslos am Tag nach der Behandlung wieder voll arbeitsfähig und sporttauglich (abhängig von Arbeit, Individualfall und Sportart versteht sich).

Um optimale medizinische und ästhetische Ergebnisse erzeugen zu können, kombinieren wir unterschiedliche Verfahren in einer operativen Sitzung , wie z.B. das Radiowellenverfahren, den Besenreiser-Laser, die endoskopische Stammvenenentfernung und eventuell das Mikroschaumverfahren. Damit erreichen wir auf schonendem Wege die besten Ergebnisse

Vergleich des herkömmlichen Stripping zum Radiowellenverfahren

venenfrei 1Tag nach Varady und StrippingHier sieht man ein Bein einen Tag nach einem konventionellen „Stripping“ und der Entfernung von Seitenästen mittels „Häkeln“: der zu sehende Bluterguss ist für das Verfahren noch relativ gering
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