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Dr. Netzer erklärt die Funktionsweise der Venen

Gefäßchirurgen
in München auf jameda

Angiovenöse Malformationen und deren Behandlung am PICM

Als angiovenöse Malformation (AVM) bezeichnet man zumeist eine unnatürliche, angeborene Querverbindung zwischen Arterien und Venen, also einen Kurzschluss zwischen den beiden Gefäßstrecken, wobei das arterielle Blut an dieser Stelle ohne den Weg durch das zu ernährende Gewebe zu nehmen direkt in eine Vene fließt.

Die Folge davon ist eine extreme Überlastung der betreffenden Vene mit Erweiterung derselben und ihrer Seitenäste.

Oft kommt es dabei im Extremitätenbereich zu Wachstumsvermehrung (z.B. ein Bein ist unnatürlich dicker und länger als das andere) und zu intensiv blaurot gefärbten Hautpartien.

Es gibt eine große Bandbreite unterschiedlicher AVM, zum Teil treten sie auch vergesellschaftet mit anderen angeborenen Störungen im Rahmen sogenannter Syndrome auf, zum Teil auch isoliert.

Behandlung

Wenn möglich wird man heute versuchen den unnatürlichen Kurzschluss operativ zu beheben, wobei man sich überwiegend der Kathetertechnik bedient: man „verstopft“ den Kurzschluss z.B. mit einer Metallspirale („Coil“), welche zu einem thrombotischen Verschluss führt.

In einigen Fällen aber ist der Kurzschluss nicht eindeutig zu identifizieren und kann dann nicht behandelt werden.

Hier kann aber oft noch die Behandlung auf der venösen Seite der Erkrankung einsetzen: man kann die erweiterten Venen in geeigneten Fällen z.B. mit Radiowellensonden und (meist) mittels Dampfkatheter verschließen und so oft eine erstaunliche Verbesserung des Erscheinungsbildes erreichen.

Konkrete Ausführung am PICM

Lassen die vorab vom Patienten zur Verfügung gestellten Vorbefunde vermuten, dass der Fall dazu geeignet ist, wird der/die Patient/in bei uns nochmals sehr genau mittels Ultraschall untersucht, ggf. werden noch weitere röntgenologische Untersuchungen außer Haus veranlasst.

Zeigen die Ergebnisse der eigenen Untersuchungen wiederum eine Eignung des Falls zur minimalinvasiven Kathetertherapie, wird ein Behandlungstermin in der Klinik vereinbart.

Dort werden (unter Narkose) alle zuvor identifizierten und behandelbaren Venen mit feinen Kathetern punktiert (also ohne Schnitte anzulegen) und dann mittels

radiofrequentem Wechselstrom, Heißdampf und ggf. Laser (durch die Haut) behandelt.

Weiteres Vorgehen

Nach der Behandlung muss für sechs Wochen eine Kompressionsbehandlung mittels Strumpf oder Ärmel erfolgen und nach etwa drei Monaten (frühestens) erfolgt eine Nachuntersuchung.

Zeigen sich noch unverschlossene Reste, kann die Behandlung erneut vorgenommen werden.

Kosten der Behandlung

Die Kosten der Therapie sind identisch mit denen für eine Venenbehandlung am Bein und können im Sekretariat des PICM immer aktuell abgefragt werden.

Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungskosten ganz oder zum großen Teil, bei gesetzlichen Versicherungen lohnt in jedem Fall der Versuch einer Kostenübernahme durch einen entsprechenden Antrag, der nach der Untersuchung und vor der Therapie gestellt werden sollte.

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